3 – Werkzeug-Guide — was wirklich in jeden Haushalt gehört
Shownotes
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Man braucht keine volle Werkstatt, um zu Hause klarzukommen. Marie und Maik Marx räumen mit dem Mythos auf, dass Heimwerken teures Spezialwerkzeug voraussetzt, und benennen die fünf Werkzeuge, mit denen sich der allergrößte Teil aller Aufgaben in der Wohnung erledigen lässt. Danach geht es um die zweite Stufe für alle, die mehr vorhaben, um die Frage Akku oder Kabel und um eine sinnvolle Grundausstattung für den Anfang — inklusive der Stellen, an denen sich Sparen am Werkzeug tatsächlich rächt.
📌 In dieser Folge erfährst du
- ✓ Die Top 5 Werkzeuge
- ✓ Stufe 2 Werkzeuge
- ✓ Akku oder Kabel?
- ✓ Grundausstattung für Anfänger
- ✓ Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
📖 Worum es in dieser Folge geht
In dieser Episode des Montageteam Marx beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Werkzeug für Heimwerker. Ich, Marie, stehe zusammen mit Maik Marx, dem Waffenexperten im Bereich Werkzeug, und wir räumen auf mit dem Mythos, dass man ein Riesenarsenal an Werkzeugen braucht, um erfolgreich im Heimwerken zu sein. Wir teilen unsere Erfahrungen und Diskussionen über die Notwendigkeit und die Effizienz der richtigen Werkzeuge, um DIY-Projekte zu realisieren.
Wir beginnen mit meiner persönlichen Beichte über einen Kauf aus dem Baumarkt – ein umfangreiches Werkzeugset, das ungenutzt in meinem Flur steht. Maik und ich sprechen darüber, was man wirklich braucht, was überflüssig ist und was man besser meiden sollte. Überraschenderweise ist es möglich, 80 Prozent aller Heimwerkeraufgaben mit nur fünf Schlüsselwerkzeugen zu bewältigen. Wir steigen direkt in die Details ein und Maik präsentiert seine Liste mit den unverzichtbaren Werkzeugen, beginnend mit dem Akkubohrschrauber, gefolgt von einer Wasserwaage, einem Hammer, einem Maßband und einem Sortiment an Schrauben und Dübel.
Maik erklärt klar die Unterschiede zwischen einem Bohrschrauber und einer herkömmlichen Bohrmaschine sowie die spezifischen Aufgaben, die mit jedem Werkzeug erledigt werden können. Er warnt vor Fehlern, die vielen Heimwerkern unterlaufen, und gibt hilfreiche Tipps, etwa wie man einen Nagel beim Hämmern am besten hält, um Verletzungen zu vermeiden. Wir geben auch Ratschläge zur Budgetierung – dass für diese Grundausstattung zwischen 120 und 150 Euro investiert werden sollte und dass Qualität über Quantität geht.
Im Laufe des Gesprächs diskutieren wir auch spezielle Werkzeuge, die möglicherweise nicht für jeden notwendig sind. Für Gelegenheitsheimwerker sind Werkzeuge wie Stichsägen oder Winkelschleifer oft überflüssig, während sie für ambitionierte Projekte nützlich sein können. Maik rät dazu, Spezialwerkzeuge lieber auszuleihen, um unnötige Ausgaben zu vermeiden. Zudem decken wir die Vorteile von Akku-Werkzeugen im Vergleich zu kabelgebundenen Modellen ab und zeigen auf, wie wichtig es ist, bei einem Akkusystem zu bleiben, um Geld und Platz zu sparen.
Zum Abschluss fassen wir unsere Erkenntnisse zusammen und ermutigen die Zuhörer, eine Liste zu erstellen, bevor sie einkaufen gehen, um Orientierung zu bieten und die Verlockung von überflüssigen Kaufentscheidungen zu umgehen. Als kleiner Bonus geben wir auch eine Werkzeug-Checkliste mit auf den Weg. In der nächsten Episode werfen wir einen Blick auf ein ganz anderes Thema: die Erneuerung von Silikonfugen im Bad, wo viele oft mit den Herausforderungen kämpfen. Damit endet eine informative Episode, die den Grundstein für weiteres Heimwerkerwissen legt.
🎧 Kapitel der Folge
- 0:04 – Werkzeug für Zuhause
- 1:13 – Die Top 5 Werkzeuge
- 6:05 – Stufe 2 Werkzeuge
- 8:47 – Akku oder Kabel?
- 10:40 – Grundausstattung für Anfänger
- 11:11 – Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
🔗 Hilfreiche Links
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Schlusswort von Maik Marx
Ich führe mit Montageteam Marx ein Bauunternehmen in Berlin — und sehe jede Woche, was passiert, wenn jemand mutig selbst angefangen hat und dann nicht weiterkommt. Das Ärgerliche daran ist selten der Fehler selbst, sondern dass ihn niemand vorher erklärt hat. Genau dafür machen Marie und ich diesen Podcast: damit du vorher weißt, worauf es ankommt.
Selbst machen lohnt sich oft. Aber nicht immer. Bei allem, was mit Elektrik, Gas, Wasser oder der Statik zu tun hat, hört der Spaß auf — da geht es um Sicherheit und um Versicherungsschutz. Und wenn dir schlicht die Zeit oder das Werkzeug fehlt, ist der Anruf beim Fachbetrieb keine Niederlage, sondern die günstigere Lösung.
Wenn dich das Thema Werkzeug-Guide — was wirklich in jeden Haushalt gehört gerade konkret beschäftigt und du dir unsicher bist: schreib uns kurz: https://montageteam-marx.de/kontakt/ — einschätzen kostet nichts.
Maik Marx · Montageteam Marx — Bauunternehmen Berlin
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🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimmen, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Die Tipps ersetzen keine fachliche Begutachtung vor Ort — bei Arbeiten an Elektrik, Gas, Statik oder Wasser immer eine Fachfirma beauftragen. Verantwortlich: Maik Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.
Transkript anzeigen
00:00:00: Marie: Willkommen zurück bei Montageteam Marx! Ich bin Marie, und neben mir sitzt Maik Marx — der Mann, der wahrscheinlich mehr Werkzeug besitzt als manche Baumärkte. Maik, letzte Woche haben wir über Wand streichen geredet. Heute geht es ums Eingemachte: Werkzeug. Und ich starte direkt mit einer Beichte. Ich war letztens im Baumarkt, und da stand dieses Set — zweihundertfünfzig Teile, Bohrmaschine, Bits, Steckschlüssel, irgendwelche Dinge, die aussahen wie chirurgische Instrumente — alles in einem Koffer, für neunundvierzig Euro und neunundneunzig Cent. Ich hab es gekauft.
00:00:29: Maik Marx: Oh nein.
00:00:36: Marie: Oh doch. Und jetzt steht der Koffer ungeöffnet in meinem Flur. Seit vier Monaten.
00:00:41: Maik Marx: Das ist tatsächlich ein Klassiker. Und genau darüber reden wir heute — was du wirklich brauchst, was Nice-to-have ist, und von was du die Finger lassen solltest. Denn ich sag dir was: achtzig Prozent aller Heimwerker-Aufgaben erledigst du mit fünf Werkzeugen.
00:00:53: Marie: Nur fünf? Ernsthaft?
00:01:01: Maik Marx: Ernsthaft. Und das ist doch eine gute Nachricht. Du brauchst keinen vollgepackten Keller, du brauchst keine zweihundertfünfzig Teile. Du brauchst die richtigen fünf.
00:01:11: Marie: Okay, ich bin bereit. Gib mir die Top Fünf.
00:01:14: Maik Marx: Nummer eins, und das ist das wichtigste Werkzeug, das du dir anschaffen kannst: Ein Akku-Bohrschrauber. Nicht eine Bohrmaschine, nicht ein Schlagbohrer — ein Akku-Bohrschrauber. Der kann Schrauben reindrehen und rausdrehen, und er kann in Holz und leichte Materialien bohren. Für die meisten Aufgaben im Haushalt — Regal aufhängen, Möbel zusammenbauen, Bilderrahmen befestigen — reicht der völlig aus.
00:01:42: Marie: Maik, ich hab mich immer gefragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Bohrschrauber und einer Bohrmaschine? Für mich sah das immer gleich aus.
00:01:50: Maik Marx: Gute Frage. Ein Bohrschrauber hat ein Drehmoment-Einstellung — das ist dieser Zahlenring vorne am Gerät. Damit stellst du ein, wie fest die Schraube angezogen wird. Wenn das eingestellte Drehmoment erreicht ist, rutscht die Kupplung durch. Das verhindert, dass du die Schraube überdrehst oder das Material kaputt machst. Eine Bohrmaschine hat das nicht. Die dreht einfach mit voller Kraft, bis du loslässt — oder bis die Schraube abreißt.
00:02:21: Marie: Ahh, das erklärt, warum ich mal einen IKEA-Schrank zusammengebaut habe und die Schraube komplett durch das Holz durchgedreht ist.
00:02:29: Maik Marx: Klassiker. Mit einem Bohrschrauber auf niedriger Drehmomentstufe wäre das nicht passiert.
00:02:35: Marie: Und was soll ich für den Bohrschrauber ausgeben? Reichen die günstigen für dreißig Euro?
00:02:39: Maik Marx: Für gelegentliches Heimwerken — ja, die reichen tatsächlich. Wenn du es ernster meinst, würde ich so achtzig bis einhundertzwanzig Euro einplanen. Wichtig ist: achtzehn Volt, Lithium-Ionen-Akku, und am besten ein Gerät mit zwei Geschwindigkeitsstufen. Langsam zum Schrauben, schnell zum Bohren. Und kauf dir eins mit zwei Akkus, damit du weiterarbeiten kannst, während einer lädt.
00:02:45: Marie: Notiert. Was ist Werkzeug Nummer zwei?
00:02:48: Maik Marx: Nummer zwei: Eine Wasserwaage. Klingt langweilig, ist aber Gold wert. Nichts sieht schlimmer aus als ein schiefes Regal oder ein schiefer Bilderrahmen. Und bevor du fragst — nein, die App auf dem Handy ist kein Ersatz. Kauf dir eine ordentliche Wasserwaage, mindestens sechzig Zentimeter lang. Kostet zehn Euro und hält ein Leben lang.
00:03:00: Marie: Die App auf dem Handy funktioniert nicht?
00:03:15: Maik Marx: Die ist so genau wie ein Schätzung. Für ein Instagram-Foto reicht sie. Für ein Regal, das Bücher tragen soll, eher nicht.
00:03:26: Marie: Fair enough. Nummer drei?
00:03:26: Maik Marx: Nummer drei: Ein vernünftiger Hammer. Und damit meine ich nicht den kleinen Spielzeughammer, der bei deinem Zweihundertfünfzig-Teile-Set dabei war.
00:03:40: Maik Marx: Entschuldigung. Aber die sind wirklich meistens Schrott. Du brauchst einen Schlosserhammer mit einem Gewicht von etwa dreihundert Gramm. Der liegt gut in der Hand, ist schwer genug für Nägel, aber nicht so schwer, dass du dir den Daumen brichst. Und bitte — einen mit Stahlkopf und ergonomischem Griff, nicht diese billigen Plastikgriff-Dinger.
00:04:03: Marie: Welcher Hammer kostet denn was Vernünftiges?
00:04:03: Maik Marx: Zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Euro bekommst du einen Hammer, der dich dein ganzes Heimwerker-Leben begleitet. Das ist eine Investition, die sich lohnt. Und noch ein Tipp: Wenn du Bilder aufhängst, halte den Nagel nicht mit den Fingern fest, sondern klemm ihn in eine Wäscheklammer. Dann trifft der Hammer die Klammer und nicht deinen Finger.
00:04:29: Marie: Den Tipp hätte ich vor zehn Jahren gebraucht. Nummer vier?
00:04:29: Maik Marx: Nummer vier: Ein Zollstock oder ein gutes Maßband. Klingt offensichtlich, aber du glaubst nicht, wie viele Leute nach Augenmaß arbeiten. "Ach, das passt schon" — berühmte letzte Worte, bevor der Schrank nicht in die Nische passt.
00:04:49: Marie: Ich hab mal eine Gardinenstange gekauft, die zwanzig Zentimeter zu lang war. Nach Augenmaß gemessen. Die steht jetzt auch in meinem Flur. Neben dem Werkzeugkoffer.
00:04:59: Maik Marx: Siehst du. Immer messen, immer zweimal messen. Es gibt eine alte Handwerker-Regel: Zweimal messen, einmal schneiden. Und für zu Hause reicht ein fünf-Meter-Maßband oder ein klassischer Zollstock. Beim Maßband achte darauf, dass die Rückholautomatik ordentlich funktioniert — nichts ist nerviger als ein Maßband, das sich nicht mehr einrollt.
00:05:23: Marie: Und Nummer fünf?
00:05:23: Maik Marx: Nummer fünf: Ein Sortiment an Schrauben und Dübeln. Kein Werkzeug im engeren Sinne, aber ohne das richtige Befestigungsmaterial nützt dir der beste Bohrschrauber nichts. Kauf dir eine Sortimentsbox mit den gängigsten Größen — Universaldübel in fünf, sechs und acht Millimeter mit passenden Schrauben. Kostet so zehn bis fünfzehn Euro, und du hast immer die richtige Schraube parat, wenn du ein Regal aufhängen willst.
00:05:57: Marie: Also zusammengefasst: Akku-Bohrschrauber, Wasserwaage, Hammer, Maßband, und ein Schrauben-Dübel-Sortiment. Das ist wirklich überschaubar.
00:06:06: Maik Marx: Genau. Und mit diesen fünf Dingen erledigst du die allermeisten Aufgaben. Regal aufhängen? Check. Möbel zusammenbauen? Check. Bild aufhängen? Check. Gardinenstange montieren? Check.
00:06:24: Marie: Okay, aber jetzt die Frage, die bestimmt viele haben: Was ist mit einer Stichsäge? Einem Winkelschleifer? Einem Schwingschleifer? Brauche ich das?
00:06:34: Maik Marx: Das kommt auf dein Niveau an. Wenn du nur gelegentlich was im Haushalt machst — nein, brauchst du nicht. Wenn du anfängst, eigene Möbel zu bauen oder Holzarbeiten zu machen, dann ja. Aber das ist dann schon Stufe zwei. Lass mich kurz durch die gängigsten "Stufe zwei"-Werkzeuge gehen.
00:06:50: Marie: Ich bin ganz Ohr.
00:06:56: Maik Marx: Stichsäge: Brauchst du, wenn du Holz, Laminat oder dünne Materialien zuschneiden willst. Zum Beispiel wenn du Laminat verlegst — darüber reden wir übrigens in einer der nächsten Folgen. Eine brauchbare Stichsäge bekommst du ab fünfzig Euro. Aber für einen einmaligen Einsatz kannst du dir die auch im Baumarkt leihen, das kostet so fünfzehn bis zwanzig Euro am Tag.
00:07:24: Marie: Leihen ist eigentlich eine gute Idee. Da muss ich das Ding nicht im Keller verstauben lassen.
00:07:29: Maik Marx: Absolut. Leihen ist bei Spezialwerkzeug fast immer die bessere Option. Schwingschleifer: Brauchst du zum Schleifen von Oberflächen, zum Beispiel bevor du einen alten Tisch neu lackierst. Für gelegentliche Schleifarbeiten reicht auch ein Schleifklotz — das ist so ein Block, um den du Schleifpapier wickelst. Kostet zwei Euro und funktioniert einwandfrei.
00:07:55: Marie: Und der Winkelschleifer — die Flex? Die sieht immer so beeindruckend aus in Videos.
00:07:55: Maik Marx: Die sieht nicht nur beeindruckend aus, die ist auch gefährlich, wenn man nicht weiß, was man tut. Eine Flex brauchst du zum Schneiden von Metall, Fliesen oder Stein. Für den normalen Heimwerker ist die in fünfundneunzig Prozent der Fälle unnötig. Und wenn du sie doch mal brauchst — leihen. Bitte nicht die Flex kaufen, weil sie cool aussieht, und dann versuchen, eine Fliese zu schneiden, ohne Schutzbrille und Handschuhe.
00:08:30: Marie: Ich nehme an, du hast da Geschichten?
00:08:30: Maik Marx: Oh, ich hab Geschichten. Aber die erzähle ich lieber in der Episode über die dümmsten Heimwerker-Fehler. Da passt das besser hin.
00:08:43: Marie: Da bin ich gespannt. Okay, noch eine Sache, die mich interessiert: Akkuwerkzeug oder Kabel? Was ist besser?
00:08:50: Maik Marx: Für Heimwerker: Akku. Ganz klar. Du bist flexibler, du hast kein Kabel im Weg, und die modernen Akkus halten locker für ein Wochenend-Projekt. Der einzige Vorteil von Kabelgeräten ist, dass sie manchmal etwas mehr Power haben. Aber für zu Hause merkst du den Unterschied nicht.
00:09:12: Marie: Und sollte ich alles von einer Marke kaufen? Im Baumarkt gibt es ja diese Akku-Systeme, wo der gleiche Akku in verschiedene Geräte passt.
00:09:20: Maik Marx: Ja, das ist tatsächlich clever. Wenn du bei einer Marke bleibst — Bosch, Makita, DeWalt, Einhell — dann passen die Akkus in verschiedene Geräte. Du kaufst dir einen Bohrschrauber mit zwei Akkus, und wenn du dir später eine Stichsäge holst, passt der Akku auch da rein. Spart Geld und Platz.
00:09:40: Marie: Gut zu wissen. Und wie bewahre ich mein Werkzeug am besten auf?
00:09:47: Maik Marx: Trocken und organisiert. Das klingt banal, aber Werkzeug, das in einer feuchten Garage rumliegt, rostet. Ein einfacher Werkzeugkasten oder eine Werkzeugwand reicht völlig. Hauptsache, alles hat seinen Platz. Es gibt nichts Nervigeres, als eine Schraube reindrehen zu wollen und erstmal zwanzig Minuten den passenden Bit zu suchen.
00:10:10: Marie: Ich fühle mich ertappt.
00:10:10: Maik Marx: Und noch ein Tipp: Beschrifte deine Dübel und Schrauben. Steck sie in kleine Tütchen oder Dosen und schreib drauf, welche Größe drin ist. Das spart dir beim nächsten Projekt richtig Zeit.
00:10:25: Marie: Okay Maik, letzte Frage. Wenn jemand mit Null anfängt — kein einziges Werkzeug — was müsste die Person ausgeben, um eine solide Grundausstattung zu haben?
00:10:35: Maik Marx: Für die Top Fünf, die ich gerade aufgezählt habe, in vernünftiger Qualität: So einhundertzwanzig bis einhundertfünfzig Euro. Der Bohrschrauber macht den größten Teil aus. Alles andere ist verhältnismäßig günstig. Und damit kommst du wirklich weit. Alles andere kaufst du dazu, wenn du es brauchst — oder leihst es.
00:10:57: Marie: Das ist eigentlich sehr überschaubar. Ich hätte mehr erwartet.
00:11:01: Maik Marx: Man muss nicht tausende Euro ausgeben, um Heimwerker zu sein. Man muss nur die richtigen Sachen haben und wissen, wie man sie benutzt. Das ist der ganze Trick.
00:11:11: Marie: Alles klar, dann fassen wir zusammen!
00:11:11: Marie: Erstens — Du brauchst nur fünf Werkzeuge für achtzig Prozent aller Heimwerker-Aufgaben: Akku-Bohrschrauber, Wasserwaage, Hammer, Maßband und ein Schrauben-Dübel-Sortiment.
00:11:25: Maik Marx: Zweitens — Qualität schlägt Quantität. Lieber fünf gute Werkzeuge als 250 billige Teile im Koffer. Und Spezialwerkzeug lieber leihen statt kaufen.
00:11:38: Marie: Und drittens — Bleib bei einem Akku-System, dann passen die Akkus in verschiedene Geräte. Das spart Geld und Platz.
00:11:45: Maik Marx: Und noch was: Bevor du einkaufen gehst, mach dir eine Liste, was du wirklich vorhast. Dann weißt du genau, was du brauchst — und lässt die Zweihundertfünfzig-Teile-Sets im Regal stehen.
00:11:58: Marie: Autsch. Aber du hast recht. Alle Tipps und eine Werkzeug-Checkliste zum Ausdrucken findest du auf montageteam-marx.de. Schau da unbedingt vorbei!
00:12:07: Maik Marx: Und in der nächsten Episode wird es nass. Wir reden über Silikon-Fugen im Bad erneuern. Und ich sag euch jetzt schon — das ist eine Aufgabe, bei der erstaunlich viele Leute verzweifeln. Aber es ist einfacher, als ihr denkt.
00:12:19: Marie: Ich hab letztes Jahr versucht, meine Badezimmer-Fugen zu erneuern. Es sah aus, als hätte ein Dreijähriger mit Zahnpasta gespielt. Ich freu mich drauf! Bis nächste Woche!
00:12:32: Maik Marx: Bis dann!
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